Rote Karte für Dr. Straßmair

Im November haben wir über die unseres Erachtens hektische Sitzung im Bauausschusses bezüglich des Bebauungsplans für die MUNA berichtet. Unser Eindruck war, dass hier Pflöcke eingeschlagen werden sollten, ohne gewissenhaft mit diesem wichtigen Bereich für unsere Gemeinde umzugehen. Aus diesem Grund haben wir damals Rechtsaufsichtsbeschwerde beim Landratsamt eingelegt (der dann auch die GRÜNEN gefolgt sind). Ergebnis: Das Landratsamt hat unsere Einschätzung bestätigt! Sogar die Süddeutsche Zeitung hat diesen eklatanten Vorgang aufgegriffen und titelt heute „Landratsamt pfeift Bürgermeister zurück“. Im Kommentar zu diesem Vorgang ist sogar die Rede von einer „roten Karte“ und einer Schlappe im Wahlkampf.

Die SZ nimmt hier zwar das Thema Wahlkampf auf, aber für uns ist etwas ganz anderes wichtig: Wie wird mit den vorhandenen Flächen und dem Vermögen der Gemeinde umgegangen und wie werden die Bürger und Bürgerinnen in die Entwicklung des Ortes tatsächlich eingebunden. Hier werden die Weichen für die nächsten Generationen gestellt. In unseren Augen ist mit diesen Ressourcen sorgsam und verantwortlich umzugehen. Hier geht es um das ‚Tafelsilber‘ unserer Gemeinde. Elementare Fragen wie Grundstücksverkauf oder Erbbaurecht oder welche Art von Unternehmen angesiedelt werden sollten dürfen nicht hopplahopp entschieden werden, weil die Situation gerade günstig ist. Das braucht sorgfältige Planung und Überlegung.