Die Kinder in der Hohenbrunner Luitpoldsiedlung können sich freuen

Auf Antrag der Fraktion Bürgerforum/ÜWG-Freie Wähler beschloss der Hohenbrunner Gemeinderat in seltener Einmütigkeit, die drei Spielplätze in dem Gemeindeteil (Weißdornbogen, Zirben-/Erlenstraße und Heckenrosenweg) zu sanieren und zu modernisieren. Antragstellerin Pauline Miller machte auch einige attraktive Vorschläge für eine Neugestaltung. Die Verwaltung soll jetzt ein Konzept inklusive Kostenplan ausarbeiten. Auch ein weiterer Antrag unserer Fraktion fand Zustimmung. Es ging dabei um die Sanierung des Bolzplatzes am Notinger Weg/Am Gangsteig. Da soll die Verwaltung prüfen, wie der Bolzplatz, der vor allem vor den beiden Toren keinen Rasenbelag mehr vorweist, wiederhergestellt werden kann. Im neuen Haushalt für 2020 sollen die nötigen Finanzmittel für die Projekte eingestellt werden. Bürgermeister Straßmair wollte über beide Anträge zunächst gar nicht abstimmen lassen. Die Spielplätze würden regelmäßig gepflegt und auch der Bolzplatz werde immer wieder mal vom Bauhof inspiziert. Unsere realistische Präsentation sprach aber eine andere Sprache und konnte sich schließlich einstimmig durchsetzen.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt der letzten Sitzung war der Beschlussvorschlag der Verwaltung zur weiteren Ortsentwicklung. Hierfür sollte für die Konzeptphase – Erstellung einer Rahmenplanung, Phase 2 von 5 des Bürgerdialogs – ein Büro beauftragt werden. Immerhin eine Beschlussvorlage mit einer Angebotssumme von über 100.000 Euro.

Im Juli hatten drei Büros dem Gemeinderat ihre Vorstellungen präsentiert. Alle drei waren leider nicht so ausgerichtet, dass ein ganzheitlicher Ansatz für die weitere Ortsentwicklung erkennbar gewesen wäre. Die Leistungen waren schwer vergleichbar, die Vorgehensweise und Präsentationen der Planungsbüros auch nicht entsprechend des ursprünglichen Beschlusses des Gemeinderates. Bürgermeister Straßmair führte aus, dass er nur einen ersten Schritt mit einem der Büros angehen wolle, also eine Diskussion zu unseren Zielen und Anforderungen an die Ortsentwicklung unter Einbeziehung der Ergebnisse aus dem Bürgerdialog. Der vorgelegte Beschlussvorschlag spiegelte dies aber nicht wider. Zusammen mit den Grünen und unserer Fraktion wurde schließlich folgender Änderungsantrag mehrheitlich beschlossen: „Die Verwaltung wird beauftragt, einen Planer und ein konkretes Angebot einzuholen, um mit dem Gemeinderat die Ziele und Optionen für die weitere Vorgehensweise der Ortsentwicklung zu klären und die nächsten Schritte festzulegen.“

Eine moderierte Sitzung des Gemeinderats, beispielsweise in Form einer Klausurtagung, soll dafür den Rahmen bieten. So können wir den nächsten Schritt des Bürgerdialogs im Sinne eines überlegten, planvollen und zügigen Verfahrens angehen. Und dabei die Aspekte herausarbeiten, die für unsere Gemeinde wichtig sind, die Entwicklungsziele für die weitere Ortsentwicklung definieren UND ein Zukunftsbild für Hohenbrunn ausarbeiten.